Tue gutes und rede darüber
Geschichten auf die wir stolz sind

Ananke – Zentrum für Psychosomatik und Essstörungen in der Presse
Wir, das Team der ananke und der Kliniken Am Goldenen Steig arbeiten ständig daran unsere Therapieangebote weiter zu verbessern.
Über einiges davon schreibt die Presse und wir haben diese Artikel für Sie hier gesammelt:

 

27.07.2016 Essstörungen im schulischen Kontext

Am 20.07.2016 hatten Lehrkräfte und Jugendsozialarbeiter an Schulen die Gelegenheit, sich im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes Freyung-Grafenau über Essstörungen zu informieren.Die Referentinnen Frau Ursula Weigel, leitende Psychologin von Ananke, Zentrum für Psychosomatik und Essstörungen in Freyung und Frau Verena Jansen, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin der Kinderklinik Dritter Orden in Passau, gaben den Zuhörern umfassende Informationen. Die Mischung aus Theorie und praktischen Beispielen aus medizinischer und psychologischer Sichtweise machte den Vortrag sehr informativ und spannend.

Besprochen wurden die Erkrankungen Magersucht, Bulimie und Binge-Eating und wie man diese im Schulalltag erkennen kann. Dies ist besonders wichtig, da ein frühes Erkennen und Behandeln die Heilungschancen verbessert. Mit den Betroffenen und deren Eltern soll das Gespräch gesucht und eine ärztliche Untersuchung angeregt werden.

Als erste Ansprechpartner dienen die Kinder- und Hausärzte. Weitere Informationen und Unterstützung können unter anderem bei folgenden Stellen gefunden werden:

– SPZ Passau (Sozialpädiatrisches Zentrum), Ambulanz für Ess- und Ernährungsstörungen, 0851 / 7205 -164 bzw. -254

– Kinderklinik Dritter Orden Passau, 0851 / 72050

– Ananke, Zentrum für Psychosomatik und Essstörungen, 08551 / 977-1240

– www.bzga-essstoerungen.de

– Anonyme Telefonberatung der BzGA unter 0221 / 892031

Der Vortrag wurde im Rahmen des Jahresschwerpunktthemas „Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gehalten.Foto1

14.12.2015 - Wenn Hunger nicht mehr existiert

Freyung. Christian Weinmann heißt seit April der neue Chefarzt der Ananke-Klinik in Freyung. Der Psychotherapeut und Arzt für Psychosomatik gewährte der Passauer Neuen Presse Einblicke hinter die Mauern der Klinik und dokumentierte einige seiner Arbeitsschritte mit magersüchtigen Patienten.

„Magersucht gibt es nicht erst seit wenigen Jahren. Schon im Mittelalter haben viele Menschen − vor allem junge Frauen − daran gelitten“, sagt Christian Weinmann. Besonders junge Mädchen erkranken an Magersucht, wobei in den letzten Jahren die Zahl der Männer ebenfalls ansteigt. Magersucht basiert dem Arzt zufolge auf differenten Gründen. „Es kann zum Beispiel das genetische Erbe sein oder bestimmte Erlebnisse in der Vergangenheit. Aber auch ein gemindertes Selbstwertgefühl, Druck oder eine oft unbemerkte Störung in der Beziehung zu den Eltern.“ Emotionale Störungen eben. Es falle auf, dass eine Vielzahl der Patienten bereits in der pubertären Phase erkranken.

„Es ist eine Sucht, die auch von der Umwelt erlernt werden kann“, stellt der Psychotherapeut fest. Schöner, schlauer, schlanker − in der gegenwärtigen Welt möchte irgendwie jeder gerne an den Superlativen kratzen. Für einige wird dies zur Sucht. „Die Mädchen möchten Attraktivität in der Männerwelt und im Job ausstrahlen. Letztendlich internalisieren sie das Bild und projizieren es in sich selbst.“ Die Medien würden dahingehend auch ihren Teil beitragen: Sie erschaffen ein Bild von der Umwelt, dem die jungen Mädchen nacheifern, damit sogar konkurrieren, und das, obwohl es offensichtlich ein realitätsfernes Bild ist. Die Idole und die Szenen auf den Bildschirmen füllen den emotionalen Raum, der auch durch die Ablehnung der Elternmeinung geschaffen wurde. „Dabei verlieren sie wichtige soziale Objekte, die einen leeren emotionalen Raum hinterlassen, den dann eine Idolverbindung füllen kann.“ Diese Verknüpfung kann sich so sehr ins Negative ausprägen, dass man sich selbst keine individuellen Schwächen mehr eingestehen kann − es führt zum krankhaften Eifer nach Attraktivität, wobei die realistische Sicht auf sich selbst verloren geht.

Im April führte das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen eine Umfrage unter 241 Patienten zur Rolle von Fernsehsendungen im Kontext von Essstörungen wie Magersucht und Bulimie durch. Das Ergebnis unterstützt die These der Idolverbindung: Ein Drittel der Patienten gaben an, eine TV-Modelsendung sei entscheidend für die eigene Krankheitsentwicklung gewesen.

Doch was sind die ersten Anzeichen von Magersucht? „Die eigentliche Frage ist, wer merkt es überhaupt?“, so der Ananke-Chef Weinmann. Oft zeigen die Mädchen zwanghaften Bewegungsdrang, sind unruhig und schlafen wenig. „Auch viel Sport wird zusätzlich zu Diäten betrieben, um den Energieverbrauch weiter zu erhöhen.“ Magersüchtige beschäftigen sich dabei viel mit Essen, einerseits um in der Öffentlichkeit das eigene Denken zu vertuschen, andererseits um so den eigenen Hunger mental zu stillen. „Irgendwann existiert das Wort Hunger nicht mehr“, beschreibt Weinmann. Die Folgen der Verweigerung der Nahrungszunahme sind neben dem Gewichtsverlust mannigfaltig: trockene Haut, niedriger Blutdruck, Darmträgheit und erhöhte Infektionsgefahr durch die Schwächung des Abwehrsystems. „Aber auch eine Psychoreduktion kann beobachtet werden“ − eine verminderte geistige Konzentrationsfähigkeit, die die Denkleistung einschränkt.

Wie ein Mosaik bastelt sich die Therapie von Patienten zusammen. „Weil sich im Krankheitsverlauf viele der Patienten aus dem sozialen Bezugsfeld zurückziehen, führen wir Betroffene wieder in eine angenehme Realität zurück, ohne großartige Drucksituationen“, beschreibt der 55-Jährige. Dabei spielt das Wort Rhythmus eine sehr große Rolle. „Dem Alltag einen geregelten Ablauf geben, ist sehr wichtig:“ Deswegen legt die Klinik erhöhte Achtsamkeit auf die gemeinsamen Mahlzeiten an festen Zeiten, denn Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. „Das versuchen wir ins Gedächtnis zu rufen. Einfach mit gesundem Menschenverstand erreicht man Suchtpatienten oft nicht.“ Die Klinik solle zum „Wohlfühlort“ werden. Einzel- und Doppelzimmer sowie Freizeitmöglichkeiten in der nächsten Umgebung sollen für solch einen Aufenthalt sorgen.

„Um auf die Patienten einzuwirken, arbeiten wir mit verschiedenen Therapieansätzen“, betont Weinmann. Non-Verbale Therapien, Gemeinschafts-Therapien und natürlich individuell auf den Patienten abgestimmte Maßnahmen tragen demnach zur Heilung bei. „Einen gesunden Zugang zum Körper finden, ihn wahrnehmen und sich selbst zu respektieren, lautet das Ziel.“ Durch dieses Zusammenspiel sollen Betroffene wieder lernen , dem Körper die nötige Pflege zu geben, die er braucht. Für den Erfolg einer Therapie ebenfalls wichtig: Die enge Einbindung der wichtigsten Bezugsperson. Sie wirken positiv auf die Überwindung der verschiedenen Krankheitsphasen ein, denn „Gesund wirst du in den Augen deiner besten Freundin“, wie Weinmann sagt.

Die Ananke-Klinik um Christian Weinmann pflegt ein Therapienetzwerk zu weiteren Institutionen in ganz Deutschland. So kommen ihre Patienten nicht nur aus dem engen Umkreis, sondern eben aus der ganzen Republik.
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01.03.2015 - Der neue Chef der Ananke ist da

Freyung. Christian Weinmann: So heißt der neue Leiter der Ananke-Klinik am Krankenhaus Freyung. Nach den Kontroversen und der Freistellung seines Vorgängers Prof. Dr. Peter Eichhammer haben Christian Weinmann, Geschäftsführer Helmut Denk und die leitende Psychologin Ursula Weigl zu einer Art „Tag der Offenen Tür“ eingeladen, um von vorneherein Missstimmungen auszuräumen − mit Erfolg, denn nach dem Treffen zeigten sich alle Parteien sichtbar gestärkt.

Nach Eichhammers Entlassung − sein Gastspiel dauerte lediglich drei Wochen − wurden Vorwürfe gegenüber der Ananke-Klinik laut. Wie im Januar die Geschäftsführung der Kliniken informierte, seien die Ansichten des Chefarztes und die der Geschäftsführung zu weit auseinandergedriftet, mit der Konsequenz, dass Eichhammer seine Koffer packen musste. Daraufhin warf man der Klinik vor, Eichhammer habe die Segel streichen müssen, weil er bestimmte Umstände in der Klinik angeprangerte.

„Das Gespräch hat uns allen geholfen „Dieser Dialog hat uns allen sehr geholfen“, bestätigte Stephanie Nestler, Leiterin der Selbsthilfegruppe in Deggendorf. Diese Meinung teilt auch der neue Chefarzt der Ananke-Klinik. „Es war mir wichtig, dass in Ruhe gearbeitet werden kann.

Dieser Meinungsaustausch trägt dazu bei und hilft allen Beteiligten“, so der 55-Jährige. Die Vernetzung aller Institutionen untereinander sei enorm wichtig. Bei dem Treffen war auch die Leiterin der Selbsthilfegruppe Freyung dabei. „Es freut mich, dass die Klinik auch dank Christian Weinmann, noch enger mit uns zusammenarbeiten will“, so Andrea Weishäupl. Weinmann stellte fest, dass auch einige Patienten aus der Umgebung in den Kliniken therapiert werden.

„Diese Menschen brauchen Nachsorge. Die geben Sie“, so der leitende Arzt. „Ich finde Ihr Engagement gut.“ Gleiches gelte für die Arbeit von Stephanie Nestler aus Deggendorf. Sie war selbst von Magersucht betroffen, hat alle Höhen und Tiefen der Krankheit am eigenen Leib verspürt. Nun leitet sie eine Selbsthilfegruppe in Deggendorf und macht sich deswegen gerne auch ein Bild über die Kliniken im Umkreis. „Ich nehme viel Positives aus Freyung mit und finde die bessere Vernetzung hervorragend. Am Ende kommt es den Betroffenen zu Gute“, so Nestler.

„Bleiben bei dem,was wir gut können“. Auch in Zukunft soll das bisherige Konzept mit den Therapieschwerpunkten Magersucht, Bulimie, Essstörungen, Depressionen und Spielsucht fortgeführt werden. „Deswegen war es uns wichtig, dass das Zentrum von einer qualifizierten Doppelspitze aus Medizin und Psychologie geführt wird“, sagte Helmut Denk. Dies sei mit der Akquise von Christian Weinmann bestens gelungen. Bis Ende des Jahres wird die zukünftige Doppelspitze aber ein Dreigestirn sein: Der bisherige kommissarische Leiter Dr. Walter Winklhofer begleitet den neuen Chefarzt noch bis zum Ende des Jahres, bevor er an die leitende Psychologin Ursula Weigl und an Christian Weinmann abgibt. „Die ,Einarbeitung‘ erleichtert mir die Anfangsphase enorm“, stellt Weinmann fest.

ZUR PERSON: Christian Weinmann wurde 1959 in Niedersachsen geboren. Zuletzt war der Psychotherapeut und Arzt für Psychosomatik 15 Jahre lang am medizinischen Versorgungszentrum Baden-Baden tätig, das in engem Kontakt zur Universität Heidelberg steht. Zuvor leitete Weinmann bereits verschiedenste psychosomatische Kliniken. Sein bisheriger Eindruck von Freyung und der Klinik ist „hervorragend.“ Der Kreis könne stolz auf eine solch gut funktionierende Einrichtung sein.

Seine Familie lebt derzeit noch im Schwarzwald − auch weil dort die Großeltern wohnen. „Meine drei Kinder stehen kurz vorm Abitur. Danach wollen sie studieren − vermutlich in München“, lässt der Familienvater einblicken. Mit seiner Frau zählen zwei Töchter, 17 und 18 Jahre alt, sowie einen Sohn (20) zu seinem engsten Familienkreis. Seinen Hobbys wird er in Freyung gut nachgehen können: Skifahren, Reiten, Schwimmen und Literatur.
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14.04.2015 - Depressionen und Angstzustände

Ziel der Gemeinschaftsinitiative ist es, wichtige Gesundheitsthemen direkt zu den Patienten vor Ort zu bringen. Christian Weinmann ist seit März Chefarzt der Psychosomatischen Abteilung Ananke am Krankenhaus Freyung, die er gemeinsam mit Dipl.-Psychologin Ursula Weigel leitet.
Menschen die unter Depressionen und Angstzuständen leiden, fällt es meist sehr schwer sich diese als Krankheit einzugestehen, weil kein greifbarer Sachverhalt wie etwa bei einem Bruch oder Unfall zugrunde liegt. In seinem Vortrag möchte der Arzt aufzeigen, wie sich sogenannte Angstzustände von der „normalen“ Angst abgrenzen lassen, welche Warnsignale ernst genommen werden sollten und wann man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte.
Depressionen gelten heutzutage schon als Volkskrankheit, immer mehr Männer und Frauen sind davon betroffen. Doch Depressionen werden immer noch viel zu selten erkannt. Vielen Betroffenen fällt es schwer die Krankheit zu akzeptieren. Nicht selten wird versucht Einzelsymptome wie Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen oder Verspannungen selbst zu therapieren. Durch Information über Symptome und Therapiemöglichkeiten möchte Christian Weinmann in seinem Vortrag vor allem auch ermutigen sich bei auftretenden Problemen in medizinische Behandlung zu begeben. Depression ist keine Schwäche, sondern eine Krankheit die behandelt werden sollte.
Christian Weinmann leitet die Abteilung zusammen mit Diplom-Psychologin Ursula Weigel. Das Zentrum für Psychosomatik und Essstörungen in Freyung gibt es seit 15 Jahren. Zu den Therapieschwerpunkten gehören Magersucht, Bulimie, Essstörungen, Depressionen und Spielsucht. Dabei stehen unterschiedliche Betreuungsansätze und individuelle Behandlung im Mittelpunkt – mit dem gemeinsamen Ziel, die Belastungen der Patienten dauerhaft zu verringern und so die Lebensumstände nachhaltig zu verbessern.
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1300 Euro-Spende für das Ananke-Zentrum

Spende

Freyung. „Ich habe mich ganz spontan entschlossen zu spenden, zudem möchte ich Menschen, die Hilfe benötigen, etwas Gutes tun“, sagt Werner Pauli (links), Geschäftsführer der Firma Pauli Heizungsbau. 1300 Euro hat er an „Ananke − Zentrum für Psychosomatik und Essstörungen“ in Freyung übergeben. Pauli hatte die Spende mit Helmut Denk, dem Geschäftsführer der „Klinken am Goldenen Steig“ besprochen und Denk hat den Betrag der Psychosomatik zugeteilt. Bei der Spendenübergabe freuten sich Chefarzt Dr. med. Walter Winklhofer, Ursula Weigel, die leitende Psychologin, und Krankenhausdirektor Christian Hofbauer über diese Summe. Wie das Geld eingesetzt wurde, konnte man auch schon sehen: Für den gemeinsamen Aufenthaltsraum der Patienten wurde ein großer Flachbildfehrnseher sowie mehrere kleine Fernseher für die Patientenzimmer angeschafft.

29.12.2013 - Zentrum für Psychosomatik in Freyung

Freyung. Sie haben verborgene Ursachen und sind doch für jedermann sichtbar: Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht. Ohne professionelle Hilfe ist es den Betroffenen meist nicht möglich, zurück in ein unbelastetes Leben zu finden. Umfassende Unterstützung auf diesem Weg bietet seit fast 15 Jahren das Zentrum für Psychosomatik und Essstörungen (ananke) im Krankenhaus Freyung. Erfahrene Therapeuten, Ärzte und Psychologen kümmern sich hier um Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen –das können auch Depressionen oder Schmerzstörungen sein. Leitende Psychologin des Zentrums ist Ursula Weigel. Sie betreut die Patienten während ihres Aufenthaltes in Freyung und meist auch noch darüber hinaus.

Patienten aus ganz Deutschland schätzen die langjährige Erfahrung des Ärzte- und Therapeutenteams.  Um jedoch eine möglichst heimatnahe Versorgung gewährleisten zu können, werden Patienten aus der Region (Landkreis Freyung-Grafenau sowie die Nachbarlandkreise) bevorzugt aufgenommen. Dabei ist es für die  Patienten besonders hilfreich, dass für die Aufnahme lediglich die Überweisung eines Arztes benötigt wird. Im Vorfeld der Aufnahme wird dann ein persönliches oder telefonisches Vorgespräch geführt.

Während des Aufenthalts  in der psychosomatischen Klinik Ananke ist durch die enge Zusammenarbeit mit den Ärzten der anderen Fachabteilungen bis hin zur Intensivmedizin eine nahtlose Versorgung der Patienten möglich. Dies ist vor allem bei Patienten in akut lebensbedrohlichem Zustand oder auch dialsysepflichtigen Patienten erforderlich und ermöglicht es uns, auch Patienten zu versorgen, die in anderen psychosomatischen Kliniken gar nicht behandelt werden könnten. Stationäre Aufenthalte sind für Menschen mit gestörtem Essverhalten meist unumgänglich. „Wird die Erkrankung schon sehr früh diagnostiziert, ist auch eine ambulante Behandlung möglich, aber in vielen Fällen führt an einem stationären Aufenthalt kein Weg vorbei“, erklärt Ursula Weigel. Die Symptome als solche müssen zwar behandelt und kontrolliert werden, aber genauso wichtig sei es, die eigentliche Ursache dafür zu finden. Oft, so Weigel, seien es überhöhte Anforderungen und Erwartungshaltungen anderer, die eine Essstörung auslösen. Denn durch das Nicht-Essen beweise sich der Patient, dass er die Kontrolle über sich habe, motiviert sich darüber und ist so – zumindest für eine gewisse Zeit – in der Lage, die in ihn gesteckten Erwartungen zu erfüllen. Dass damit akute und zum Teil irreparable gesundheitliche Schäden einhergehen, darf dabei allerdings auf keinen Fall übersehen werden.

Betroffen sind vor allem Mädchen und Frauen – auch in Freyung sind mehr als 90 Prozent der Patienten weiblich. Sie selbst nehmen die Erkrankung und die damit verbundenen Veränderungen an Körper und Geist oft gar nicht bewusst wahr – wohl aber deren Umfeld, das aber nicht immer angemessen reagieren kann. In Freyung verbringen die Patienten rund sechs Wochen, ausgestattet mit einem individuellen Essplan und betreut von Therapeuten und Psychologen. Nach der Rückkehr in den Alltag beginnt dann die eigentliche Herausforderung – weshalb schon vor der Entlassung ein Intervalltermin ausgemacht wird. So wissen die Betroffenen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine gelassen werden.

Ebenso wie bei Depressionen steigt seit einigen Jahren auch die Zahl der Essstörungen in der Gesellschaft. Für Weigel hat das auch mit einer veränderten Betrachtungsperspektive zu tun. Früher habe man Anzeichen und Verlauf solcher Erkrankungen eben nicht als Krankheit wahrgenommen. Hier sei die Gesellschaft heute feinfühliger und schaue eben genauer hin.

Seit 3 Jahren werden im Zentrum für Psychosomatik auch Menschen mit Spielsucht behandelt. Allerdings in erster Linie in akuten Krisen, denn oftmals bricht das berufliche, familiäre und soziale Umfeld völlig zusammen. Wir sehen unsere Aufgabe in einer Stabilisierung und der Vorbereitung auf die tatsächliche Behandlung und deren Planung. Denn um hier langfristige Erfolge zu erzielen, bedarf es eines stabilen Patienten und umfangreicher Langzeittherapie.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter

www.ananke-psychosomatik.de

PNP

01.11.2013 - Zum Abnehmen ist es nie zu spät

Freyung/Spiegelau. Für ihn würde es sich eh nicht mehr rentieren, eine Diät zu machen. Das hat ein Bekannter zu Erich Friedl gesagt, als der ihm von seinem Plan erzählte, an einem Diät-Programm teilzunehmen. Der 72-jährige Spiegelauer ließ sich davon nicht entmutigen. „Ich habe mich richtig zusammen gerissen“, erzählt er stolz. Innerhalb eines Jahres hat er mit einem ambulanten Abnehm- Programm der Kliniken am Goldenen Steig 46 Kilo verloren. Jetzt, da er sich buchstäblich leichter lebt, kann er wieder gelöst lachen.

Die Treppe zum Besprechungszimmer im Nebengebäude des Krankenhauses Freyung läuft er schnellen Schrittes hinauf. Das war nicht immer so. Erich Friedls Blick verfinstert sich, als er von den vergangenen 15 Jahren berichtet. „Ich bin immer gerne gelaufen. Aber in der letzten Zeit ging es einfach gar nicht mehr.“ 164 Kilo wog er im Oktober 2012. „Wenn ich nur eine Treppe gesehen habe, habe ich schon Angst bekommen“, sagt Erich Friedl und senkt seinen Blick.

„Bis ich 30 wurde, hatte ich eine normale Figur. Dann habe ich angefangen, immer dicker zu werden.“ Er habe viel Schweinefleisch gegessen. „Am liebsten das fette. Und wenn es Hendl gab, habe ich mindestens ein halbes verdrückt.“ Der Kühlschrank daheim sei immer voll gewesen. „Vor allem mit viel Wurst.“ Kuchen hatte Friedl auch gerne. Zwei, drei Stück mussten es wenn dann schon sein, so der Rentner. „Meine Frau hat oft gesagt: Jetzt musst du aufhören, zu essen.

Sonst zerreißt es dich.“ In seinem Beruf als Polier auf dem Bau musste er zuletzt nicht mehr körperlich arbeiten. „Ich konnte viel mit dem Auto fahren.“ Böschungen hinauf- und hinunter zu laufen, sei zwar ein Problem gewesen. „Aber damals ist mir nicht so bewusst gewesen, welche Folgen mein Übergewicht haben kann.“

Erst die zunehmende Atemnot habe ihn zum Umdenken bewegt. „Ich konnte kaum mehr schnaufen. Vor allem nachts. Ich hatte Atemaussetzer von bis zu 68 Sekunden, das haben sie im Schlaflabor herausgefunden.“

Jetzt, mit fast 50 Kilo weniger, seien es nicht mehr als acht Sekunden. Auch das Herz-Kreislauf-System habe sich nun wieder erholt. Das hätten die Ärzte am Krankenhaus bestätigt. „Die ärztliche Begleitung ist das Besondere an unserem Programm“, sagt Monika Fesl, Motivationstrainerin für das Abnehm-Programm. „Gerade für ältere Menschen, die zum Teil schon Operationen hinter sich haben, sind die regelmäßigen Untersuchungen hilfreich.“

Das findet auch Erich Friedl. „Aber noch mehr haben mir an dem Programm die regelmäßigen Treffen gefallen.“ Von November 2012 bis Oktober 2013 kam seine Gruppe jeden Donnerstag im „Ananke“-Zentrum der Kliniken am Goldenen Steig in Freyung zusammen. „Daheim habe ich mir oft gedacht: Jetzt mag ich nicht mehr.“ Sich drei Monate lang nur mit nährstoffhaltigen Drinks aus dem Beutel zu ernähren und danach die Ernährung komplett umzustellen, sei hart gewesen. „Aber durch die Gespräche mit den anderen habe ich immer wieder Mut geschöpft.“ Er sei in seiner Gruppe der älteste Teilnehmer gewesen. „Aber wir haben Patienten von 17 bis Mitte 70“, berichtet Körper-Psychotherapeutin Monika Fesl.

Bei den wöchentlichen Treffen stehen neben Gesprächen und ärztlichen Untersuchungen auch gemeinsame sportliche Aktivitäten, Ernährungsberatung und Kochabende auf dem Programm. „Beim Kochen war meine Frau dabei. Das kann ich selber nicht“, schmunzelt der 72-Jährige. Sie habe ihn während der ganzen Zeit sehr unterstützt. Und tue es noch. Denn seine Essgewohnheiten musste Erich Friedl dauerhaft umstellen. Aber sein neues Leben sei es wert.

„Jetzt kann ich wieder marschieren, wie ein Junger.“ Vorher sei seine Frau immer schneller gewesen. „Aber jetzt laufe ich ihr davon. Eigentlich bräuchte ich jetzt noch eine 18-Jährige, so fit wie ich bin“, bekundet der Rentner mit einem schelmischen Grinsen.

Seinen Kleiderschrank hat er komplett neu bestückt. „Mir hat einfach gar nichts mehr gepasst. Selbst das Einnähen hat nichts geholfen.“ Von Bekannten und Verwandten werde er durchweg gelobt für sein neues, frisches Aussehen. Seine Figur ist drahtig und sein Gesicht gebräunt vom vielen Spazierengehen. „Ich will so weitermachen, wie ich jetzt dran bin“, das steht für Friedl fest. Manchmal sündige er zwar. „Aber das merke ich dann auch gleich an der Waage. Deshalb verordne ich mir danach wieder einen mageren Tag.“

Erich Friedl will andere ältere Übergewichtige ermutigen, ebenfalls abzunehmen und dadurch – wie er selbst – nochmal ganz neu durchzustarten. Dass sich das nicht mehr rentiere, sei Blödsinn. „Zum Abnehmen ist es nie zu spät.“

PNP

24.10.2013 - Kotzt Du noch oder lebst Du schon?

Freyung. Die Autorin Diana Fey liest am Freitag, 25. Oktober, ab 19 Uhr in den Kliniken am Goldenen Steig in Freyung aus ihrem Buch „Kotzt Du noch oder lebst Du schon?“ Im Mittelpunkt des autobiographischen Werkes stehen die Erfahrungen der heute 33-jährigen Autorin mit der Bulimie. Dabei wählt Diana Fey einen besonderen Weg der Auseinandersetzung mit dieser Krankheit und beschreibt mit hintergründigem Humor ihre Leidensgeschichte. Damit thematisiert sie ein Schicksal, das gut 100 000 Menschen in Deutschland teilen. Denn Essstörungen sind eine schwere psychische Erkrankung, deren Ursachen oft sehr vielfältig und nicht immer exakt zu bestimmen sind – und deren Heilung große Willenskraft und intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich bedarf.

Im „Ananke“-Zentrum für Psychosomatik und Essstörungen werden diese Erkrankungen behandelt. Bis zu 50 Patienten, so Dipl. Psych. Ursula Weigel als Leitende Psychologin, werden von Ärzten, Psychologen und Therapeuten bei ihrem Kampf gegen die Erkrankung betreut. Neben der Bulimie – also der Ess-Brech- Sucht – gehören auch die Magersucht (Anorexie) und die Fresssucht (Binge eating) zu den Essstörungen. Ambulante Therapien sind dabei oft nicht ausreichend, gerade in der Anfangsphase ist eine intensivere Unterstützung im Rahmen einer stationären Therapie notwendig. Allerdings werden nicht nur Essstörungen in dem Zentrum der Kliniken Am Goldenen Steig behandelt, auch Menschen mit Depressionen, Psychosomatischen Störungen und Spielsucht werden hier betreut. Der Eintritt zu der Lesung am 25. Oktober ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig.

PNP

21.09.2013 - Andere können es nicht verstehen

Eine Andockstelle für Menschen mit Essstörung wollen Familientherapeutin Andrea Weishäupl (2.v.l.) und psychologische Leiterin Ursula Weigl (2.v.r.) bieten. In der neu gegründeten Selbsthilfegruppe finden ehemalige Patientinnen des Ananke-Zentrums, wie Mareike (l.) und Lisa (r.) , ebenso Unterstützung, wie Betroffene, die bisher keine Therapie gemacht haben. – Foto: Heindl

 

 

Freyung. Lisa und Mareike* sprechen leise. Doch unsicher sind sie nicht. Auf dem Sofa von Therapeutin Andrea Weishäupl sitzen zwei unge Frauen, die klare Ziele im Leben haben. So deutlich vor Augen wie jetzt hatten sie die schon lange nicht mehr. Denn sie leiden an einer Essstörung. Die Ananke-Klinik in Freyung hat ihnen ins Leben zurück geholfen. „Aber zuhause ist da wieder dieses Loch“, sagt Lisa.

Die 21-Jährige aus dem Landkreis Rottal-Inn hat acht Wochen Therapie im Ananke-Zentrum für Essstörungen der Kliniken am Goldenen Steig hinter sich. Jetzt kehrt sie zurück in ihr gewohntes Umfeld. „In der Klinik ist man so geborgen und hat immer jemanden, mit dem man sprechen kann. Zuhause ist man allein mit seinem Problem.“ Lisa will den Kontakt zu Ananke nicht abreißen lassen. Deshalb hat sie sich zur Selbsthilfe-Gruppe angemeldet, die Familientherapeutin Andrea Weishäupl und Ursula Weigel, psychologische Leiterin, ins Leben gerufen haben. „Ich will mit Leuten sprechen, die dasselbe Problem haben. So kann man gegenseitig Erfahrungen nutzen“, sagt Lisa.

Die Studentin hat eine Form der Bulimie. Sie führt nicht ab und erbricht auch nicht, doch sie hat Phasen, in denen sie sehr wenig isst und viel Sport macht. „Und dann esse ich wieder extrem viel.“ Lisa war schon zum zweiten Mal in der Ananke-Klinik. „Beim ersten Mal im Januar dieses Jahres musste ich mir erst eingestehen, dass ich seit sechs Jahren eine Essstörung habe. Denn ich bin ohne konkrete Diagnose hergekommen.“

Anfangs habe sie sich fehl am Platz gefühlt, „weil ich normal aussehe.“ Lisa wusste nur: „Ich bin verzweifelt. Ich weiß nicht, wie ich mein Leben weiterleben soll.“ Aber welches Problem sie hatte, sei für sie nicht greifbar gewesen. „Ich habe nur gemerkt, dass mich eine tiefe Traurigkeit überkommt. Ich konnte nicht einmal die Treppe hochsteigen. Wenn ich ganz wenig gegessen habe, ging es mir besser.“ Ein Neurologe habe ihr dann geraten, dass eine stationäre Therapie in der Ananke-Klinik der Weg für sie sein könnte.

Nach der ersten Entlassung habe sie eine schwierige Phase erlebt. Dann habe sie gleich den zweiten Aufenthalt in Freyung ausgemacht. „Jetzt verstehe ich, was es ist und was es mit mir macht, warum ich wie reagiere.“

Psychologin Ursula Weigel erklärt, dass ein Rückfall nach dem ersten Klinik-Aufenthalt nicht ungewöhnlich sei. „Man rutscht in alte Gewohnheiten zurück und bekommt das Gefühl: Ich werde es nie schaffen!“ Die Familie wolle zwar helfen, sei aber chancenlos, weil sie in das Problem verwickelt sei. Daher sei es wichtig, sich nach der Klinik weiterhin mit Betroffenen über das Problem auszutauschen. „Die Selbsthilfegruppe soll einen Rückfall abfangen.“

Bisher gab es in der Region keine vergleichbare Gruppe. Das bedauert Mareike, 22, aus Passau. Sie war seit dem Sommer 2012 insgesamt vier Mal im Ananke-Zentrum. Es sei die einzige Klinik, die sie gleich aufgenommen habe. Alle anderen würden einen Mindest-BMI voraussetzen. „Als ich zum zweiten Mal hier ankam, war ich in einem noch schlechteren Zustand als beim ersten Mal. Ich habe noch 41,5 Kilo  gewogen.“ Sie habe zwar nach der Klinik eine ambulante Therapie in Passau angefangen. „Aber die Therapeutin wollte, dass ich Antidepressiva nehme.“ Deshalb ist die Studentin nicht wieder hingegangen.

Mareikes Krankheitsbild heißt „Anorexia Nervosa“. „Ich habe beim Essen extrem eingespart und sehr viel Sport gemacht.“ Zu ihrer schlimmsten Zeit habe sie morgens einen halben Toast, mittags einen Fruchtzwerg und abends eine halbe Semmel gegessen. Sie bleibt noch einige Wochen in der Ananke-Klinik. Danach will sie an der Selbsthilfe-Gruppe teilnehmen. „Wenn es mir schlecht geht, kann ich Motivation und Kraft aus der Gruppe herausziehen. Normale Menschen können nicht verstehen, warum ich mich so fühle.“

Lisa dagegen versteht Mareike: „Es ist schwierig, das Problem anzunehmen. Deshalb ist es wichtig, Verständnis zu bekommen. In Freyung habe ich gelernt: Mich dürfen Dinge belasten.“ In der Selbsthilfegruppe sollen diese Dinge besprochen werden.

Die Leitung der Gruppe übernimmt Andrea Weishäupl. Sie will die Essstörung der Teilnehmer durch systemische Therapie aufarbeiten. „Bei dieser Form der Therapie wird das gesamte Umfeld des Patienten einbezogen. Denn eine Essstörung ist eine Beziehungsstörung.“ Es gehe aber nicht darum, Schuldige zu finden. „Denn die gibt es nicht. Die Frage ist stattdessen: Was könnte man verändern?“

Ziel der Selbsthilfe-Gruppe ist dabei laut Psychologin Ursula Weigel, zu verhindern, dass sich zuhause wieder Automatismen einschleifen. „Die Selbsthilfe-Gruppe ist angeleitet. Das heißt, dass Andrea Weishäupl beratend dabei ist.“ Lisa findet das gut. „Man kann sich an dem ausrichten, was die Therapeutin sagt. Wenn nur Betroffene beisammen sind, können die Gespräche auch in eine falsche Richtung laufen.“

Nun will Andrea Weishäupl ein erstes Treffen veranstalten. Fünf Teilnehmer haben sich bisher angemeldet. „Es hat sich auch ein Mädchen gemeldet, die sich aus Angst und Scham  noch nicht zu einem Klinik-Aufenthalt durchringen konnte. Sie hat bisher keine Andockstelle. Man merkt, wie hilflos sie ist.“

Dieses Gefühl kennen Lisa und Mareike gut. „In der Selbsthilfegruppe kann man die Erfahrungen anderer nutzen“, meint Lisa. Dass hofft sie auch für sich selbst, denn als dauerhaft über den Berg sieht sie sich noch nicht.

*Namen von der Redaktion geändert

PNP

22.02.2013 - Meine Füße liefen einfach in die Spielhalle

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